Trampolinspringen ist in letzter Zeit zu einem richtigen Trend geworden. Zum einen sieht man an immer mehr öffentlichen Plätzen Trampoline aller Art, die nicht nur von Kindern, sondern auch von Erwachsenen im Allgemeinen überaus gerne genutzt werden. Zum anderen erlebt das Trampolinturnen als professionell betriebene Sportart gerade einen wahren Hype.

Immer mehr Sportvereine bieten derartige Kurse an und die Anzahl an Hobbysportlern in diesem Bereich ist in der jüngsten Vergangenheit stark gestiegen. Dass diese Sprunggeräte aktuell derart beliebt sind, liegt sicherlich auch ein Stück weit an ihrer starken Präsenz. Schließlich sieht man mittlerweile in gefühlt jedem zweiten privaten Garten ein großes Gartentrampolin stehen. Aber damit nicht genug, die Ausstattung und Modellvariationen sind mittlerweile ins unermessliche gestiegen.

Überlegst Du vielleicht ebenfalls bereits, Dir ein solches Gerät anzuschaffen, hast aber noch Zweifel bezüglich der Optik, der Sicherheit und dem Platz, den das riesige Trampolin einnimmt? Dann haben wir die optimale Lösung für Dein Problem. Die Rede ist vom sogenannten Bodentrampolin! Denn mit einem solchen Trampolin, das im Boden eingelassen wird, musst Du Dir über all diese Punkte schlichtweg keine Gedanken mehr machen.

 

Was genau versteht man unter einem Inground-Trampolin?

Bei einem Bodentrampolin handelt es sich also um ein Trampolin, das nicht auf dem Boden steht, sondern mehr oder weniger ebenerdig in den Boden eingegraben wird. Genau aus diesem Grund wird ein solches Sprunggerät zum Beispiel auch Ground oder Inground Trampolin genannt – abgeleitet von dem englischen Begriff „in-ground“, was so viel bedeutet wie „in den Boden eingelassen“.

Vor allem für Kinder ist ein bodengleiches beziehungsweise ebenerdiges Trampolin ideal, weil es wesentlich weniger Gefahren birgt als ein Modell, dessen Sprungfläche sich in circa 50 bis 90 cm Höhe befindet. Dies ist sicherlich auch der Hauptgrund dafür, dass man das Bodentrampolin vor allem auf dem Spielplatz oder in öffentlichen Parks, im Kindergarten oder bei Kinderkrippen und KiTa`s sowie in Trampolinhallen für Kinder vorfindet.

 

Gibt es Bodentrampoline, die häufig empfohlen und gekauft werden?

Zwei bestimmte Hersteller und ihre Produkte gelten als die absoluten Vorreiter in Sachen Bodentrampolin. Deren Sprunggeräte – auch in herkömmlicher Form – haben sich einerseits bereits über mehrere Jahre hinweg bewiesen und auf dem Markt entsprechend etabliert. Andererseits bieten beide Marken ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Berg – ein Name, der für gute Trampoline steht

Da wäre zunächst das Inground-Trampolin von der Firma Berg, das als rundes Standard-Modell sowohl mit 330 und 380 cm sowie 430 cm Durchmesser, genauso aber in rechteckig für den Einbau im Boden erhältlich ist. Das rechteckige Berg Bodentrampolin trägt dabei den Namen Eazyfit.

Bis auf das Modell Flatground, das wirklich komplett in der Erde versenkt wird, handelt es sich bei jedem bisher genannten um ein In-Ground-Trampolin. Die Varianten Favorit und Champion sind dagegen ganz klassisch mit Standfüßen versehen, aber ebenfalls in den oben genannten Größen von 330 cm, 380 und 430 cm erhältlich.

Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten bestehen zum Beispiel hinsichtlich der Art der Federung, der UV-Beständigkeit des Materials und der Qualität und Langlebigkeit des Rahmengestells. Aber auch die Ausstattung in puncto Sicherheit spielt bei der Gestaltung des Preises, der sich bei den Inground-Modellen hauptsächlich im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich bewegt, eine maßgebliche Rolle.

 

Exit – auch hier steht die Kundenzufriedenheit im Focus

Ein weiterer empfehlenswerter und stark nachgefragter Hersteller von einem qualitativ hochwertigen Bodentrampolin ist die Firma Exit. Was beispielsweise das Exit Inground-Trampolin Supreme ausmacht, ist, dass es sich dabei – egal, für welches Modell aus der Serie man sich entscheidet – um ein echtes Ground-Level-Sprunggerät handelt.

Dies bedeutet, dass sich die Sprungfläche dabei in exakt der gleichen Höhe befindet wie der Erdboden, den das Sprunggerät umgibt. Lediglich der gepolsterte Randschutz verfügt über eine minimale Wölbung. Mit einem speziellen Fußschutzsystem setzt Exit auf ein besonders hohes Sicherheitslevel, bewegt sich aber preislich trotzdem auf einem ähnlichen Niveau wie die Konkurrenz.

Wer etwas weniger Budget zur Verfügung hat, kann alternativ zum Modell Supreme gegebenenfalls auch zu einem etwas günstigeren Inground-Trampolin von Exit greifen. Selbst wenn dieses vielleicht nicht über eine ganz so luxuriöse Ausstattung verfügt, kann man sich hier dennoch stets auf eine vergleichsweise gute Qualität verlassen.

 

Und was ist der Unterschied zu dem altbekannten Trampolin auf Standfüßen?

Theoretisch kann man ein ganz normales Trampolin genauso ebenerdig im Garten eingraben wie ein spezielles Bodentrampolin. Zu bedenken ist nur, dass das Loch, welches zu diesem Zweck ausgegraben werden muss, umso tiefer sein muss, je höher die Standfüße des Sprunggeräts sind.

Wer allerdings schon einmal ein herkömmliches Gartentrampolin im Boden versenkt hat, weiß aus Erfahrung, dass das Eingraben gar nicht so einfach ist, wenn das Endergebnis stimmen soll. Deshalb ist bei einer Neuanschaffung immer empfehlenswert, man überlegt sich vorab, ob es versenkbar und somit bodengleich sein soll oder nicht.

Bodennahes Kindertrampolin für groß und klein

Ein echtes Inground-Trampolin dagegen verfügt bereits über einen entsprechend kompakten Aufbau mit einem breiten, aber nicht allzu hohen Rand und lässt sich deshalb wesentlich leichter eingraben. Es steht also nicht auf ein paar einzelnen Füßen, sondern liegt rundherum auf einer relativ großen Fläche oder auf dem kompletten Rahmen auf, sodass die Konstruktion an sich bereits sehr stabil ist.

Zudem sind je nach Modell sogar zusätzliche Einbaurahmen aus Metall erhältlich, die dem Ganzen noch mehr Halt verleihen. Wer bei dem Einbau außerdem genau die Herstellerangaben beachtet und möglichst präzise vorgeht, wird sein Bodentrampolin wohl kaum mehr gegen ein anderes Sprunggerät austauschen wollen.

Auf die konkreten Vorteile von einem Trampolin, das ausschließlich für den Boden gemacht ist, gehen wir an späterer Stelle noch im Detail ein.

 

Welche Varianten von einem Bodentrampolin gibt es?

Ein im Boden eingelassenes Trampolin kann alle erdenklichen Formen aufweisen. Zunächst gibt es das Bodentrampolin natürlich in rund und eckig beziehungsweise rechteckig sowie in Einzelfällen auch in einer ovalen Ausführung. Bezüglich der Größe ist fast alles möglich – vor allem dann, wenn es sich um ein bodentiefes Trampolin handelt, das der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

Die typischen Größen

Bei den runden Modellen werden für den privaten Gebrauch hauptsächlich solche mit einem Durchmesser zwischen circa drei und vier Metern verwendet. Handelt es sich dagegen um ein Inground-Trampolin, das rechteckig ist, befinden wir uns größentechnisch bei einer Mindestbreite von etwa 1,50 m sowie einer Mindestlänge von gut zwei Metern. Am ehesten wird bei einem eckigen Bodentrampolin für den Garten allerdings zu einem Sprunggerät mit grob 2,5 m Breite und 3,5 m Länge gegriffen.

Der Unterschied zwischen rund und eckig

Wer auf der hauseigenen Grünfläche nicht gerade eine Karriere als Trampolinturner anstrebt, der sollte sich allerdings eher für ein rundes Modell entscheiden, da dort auf der gesamten Sprungfläche das gleiche Sprungverhalten geboten wird.

Rechteckige Trampoline werden von professionellen Sportlern lediglich deshalb bevorzugt, weil durch die ungleichmäßige Belastung zwar die Anstrengung, aber ebenso auch die Sprungwirkung gesteigert wird und man dadurch deutlich höher springen kann. Für den hobbymäßigen Gebrauch ist dies aber schlichtweg nicht notwendig.

Außerdem sind die runden Modelle in der Anschaffung meist um einiges günstiger. Einziger möglicher Vorteil: Ein eckiges Trampolin fügt sich in manchen Fällen eventuell besser in das Gesamtbild des Gartens ein, weil es perfekt in eine Ecke integriert werden kann. Zudem wird die Fläche so optimaler genutzt beziehungsweise weniger Platz verschwendet.

Boden und Sprungfläche auf einer Ebene

Auch bei der Höhe des Bodentrampolins gibt es ein paar Unterschiede. So gibt es zum einen ein tatsächlich bodenebenes Trampolin, also ein ebenerdig im Boden eingelassenes Sprunggerät, dass auch unter dem Begriff Flatground bekannt ist.

In diesem Fall befindet sich das Sprungtuch auf genau derselben Ebene wie die Umgebung. Allerdings ist eine solche Bauweise eher unüblich und wird nur für bestimmte Zielgruppen hergestellt. Hierzu gehören zum Beispiel Rollstuhlfahrer – denn auch wenn es zunächst etwas merkwürdig klingen mag, gibt es tatsächlich spezielle Rollstuhl-Trampoline.

So wird auch behinderten Menschen ermöglicht, auf einer elastischen Fläche, die sie über einen schräg verlaufenden Randschutz selbstständig befahren können, dort sanft auf- und abzufedern. Gerade für körperlich sonst stark eingeschränkte Personen ist dies ein wahrhaft besonderes Erlebnis.

Mit kleiner Höhendifferenz zwischen Sprungtuch und Erde

Bei den stärker verbreiteten bodengleichen Modellen beziehungsweise in den Boden einlassen ist der Rand allerdings nicht auf einer Ebene mit dem Erdboden. Ein Trampolin für den Bodeneinbau im heimischen Garten ist meist so aufgebaut, dass sich die Sprungfläche ein Stück weit über der Umgebung befindet. Wir sprechen hier allerdings nur von einer durchschnittlichen Höhe von etwa 20 cm.

Gerade bei einem Inground-Trampolin, das für die Öffentlichkeit zugänglich und vielleicht sogar fest im Beton verbaut ist, ist die Sachlage dagegen genau umgekehrt. Hier befindet sich die Sprungfläche häufig eher etwas unterhalb des Erdbodens. In beiden Fällen ist die Höhendifferenz allerdings so gering, dass diese keine nennenswerten Unterschiede beim Gebrauch des jeweiligen Geräts mit sich bringt.

Woraus ein Bodentrampolin gemacht ist

Was das Material angeht, unterscheiden sich ebenfalls in erster Linie die Produkte für private Zwecke von denen für die intensive Nutzung auf Spielplätzen oder ähnlichem. Bei einem Trampolin für Privatleute ist der Stoff der Sprungfläche in der Regel aus einem Kunststoff-Gewebe wie Nylon oder Mesh, die Randabdeckung dagegen meist aus gepolstertem PVC.

Im Idealfall, also eher bei teureren Geräten, sind die Farben lichtbeständig und das Tuch so wasserdurchlässig, dass sich keine Feuchtigkeit auf der Sprungfläche sammeln kann. Von Vorteil ist außerdem, wenn es über Luftlöcher oder ein entsprechend luftdurchlässiges Sprungtuch verfügt, damit sich die Luft beim Springen nicht unter dem Tuch staut und das Hüpfen dadurch nicht unnötig erschwert wird.

Unterschiede bei Sprungfläche und Randschutz

Ein versenkbares Trampolin, das sich an einem frei zugänglichen Platz im Boden befindet, muss natürlich deutlich mehr aushalten und somit auch aus widerstandsfähigerem und langlebigerem Material gefertigt sein. Aus diesem Grund ist die elastische Fläche entweder aus einem relativ dicken Gummigeflecht oder aus einem robusten Gurtgewebe hergestellt, welches gegebenenfalls noch durch Drähte im Inneren verstärkt und durch eine spezielle High-Tech-Beschichtung geschützt ist.

Die Abdeckung des Rahmens besteht dagegen normalerweise aus stabilen Fallschutzplatten, die selbst bei unglücklichen Stürzen das Verletzungsrisiko stark minimieren. Zudem wird bei der Gesamtkonstruktion größten Wert darauf gelegt, dass die Materialen nur schwer entflammt sowie zerstört werden können.

Federung aus Stahl oder Gummi?

Bezüglich der Federung lässt sich die Einteilung ebenfalls nach diesem Schema vornehmen. Während der Endverbraucher eher zu einem Trampolin am Boden greift, welches mit einer Gummiaufhängung als Federung versehen ist, sind die hochpreisigen Sprunggeräte für die Öffentlichkeit meist mit Stahlfedern ausgestattet. Auch hier ist zum einen die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit der Federn aus Stahl entscheidend. Zum anderen sind die Sprungtücher an Gummibändern deutlich günstiger und bieten ein sanfteres, wenn auch nicht so kraftvolles Sprungerlebnis.

Inground - Bodentrampolin

 

Warum man das zugelassene Gesamtgewicht einhalten sollte

In diesem Zusammenhang sollte ein Punkt unbedingt beachtet werden. Und zwar wird für ein versenkbares Trampolin vom Hersteller generell immer ein zulässiges Gesamtgewicht angegeben. Dieses sollte zur Garantie höchster Sicherheit sowie zum möglichst langen Erhalt des Sprunggeräts stets eingehalten werden.

Hält man sich nicht an diese Vorschriften, kann es beispielsweise passieren, dass das Sprungtuch beim Hüpfen und Turnen zerteilt wird, die Federung aus Gummibändern reißt oder die Stahlfedern beziehungsweise die Haken zur Aufhängung der selbigen verbogen werden. All das kann wiederum dazu führen, dass Unfälle mit mehr oder weniger schlimmen Folgen passieren, zum Beispiel aufgrund eines plötzlichen Sturzes oder einem verdrehten Gelenk, weil man sich mit dem Fuß verheddert und das Gleichgewicht verliert.

 

Sonstige sicherheitstechnische Ausstattung

Ein weiteres wichtiges Thema für ein Trampolin, das man nahezu ebenerdig in den Boden einlassen kann, ist die sonstige Ausstattung oder besser gesagt das dazu erhältliche Zubehör. Wie beim jedem anderen Sprunggerät auch gibt es Accessoires, die für den einen nützlich, für den anderen überflüssig sind.

Mehr Sicherheit mit Netz

So ist zum Beispiel bei einem Bodentrampolin oder Inground-Trampolin eine ausschließliche Nutzung mit Sicherheitsnetz nicht unbedingt notwendig. Diese Tatsache liegt schlichtweg darin begründet, dass bei einem solchen Gartentrampolin, das sich im Boden befindet, keine Stürze aus großer Höhe möglich sind.

Zudem gibt es an sich kein Rahmengestell, an dem man sich zusätzlich verfangen und unglücklich zu Fall kommen könnte. Lediglich bei einem Kind, das noch sehr klein ist oder wenn sich in der näheren Umgebung harte Böden oder gefährliche Gegenstände befinden, wird trotzdem zu einem Bodentrampolin mit Netz geraten. Zur Orientierung dient ein ungefährer Richtwert von zwei Metern, in denen um die Sprungfläche herum keinerlei Gefahr lauern sollte.

Weniger Aufwand + längere Haltbarkeit – dank Abdeckung

Darüber hinaus gibt es noch ein Zubehörteil, das für ein Trampolin zum Eingraben sehr praktisch ist. Und zwar handelt es sich dabei um eine Abdeckung, eine Art Folie, die komplett über das Sprunggerät gelegt und seitlich befestigt wird.

Sie dient zum einen dem Schutz vor Sonneneinstrahlung und Regen, damit das Material geschont wird und alles zusammen länger hält. Zum anderen lässt sich damit vermeiden, dass sich zu viel Regenwasser auf und unter dem Trampolin ansammelt. Außerdem hält es Laub, Äste, Gras und sonstige Gartenabfälle fern und schützt die Sprungfläche vor einer Verunreinigung durch Vogelkot oder ähnlichem Unrat.

 

Aber wie erfolgt denn nun eigentlich der Einbau in den Boden?

Eines steht auf jeden Fall fest: Für jedes Trampolin, das man ebenerdig im Boden einbauen kann, muss zunächst ein ausreichend großes Loch gegraben werden. Dies ist oft der schwierigste oder besser gesagt anstrengendste Teil.

Die Maße dieser Grube entsprechen allerdings nicht automatisch dem Umfang oder den äußeren Seitenlängen des Sprunggeräts, sondern sind abhängig von der jeweiligen Rahmenkonstruktion beziehungsweise welcher Teil davon wie und wo auf dem Erdboden aufliegen soll. Die genauen Vorgaben solltest Du in jedem Fall vor Beginn des Aufbaus der Anleitung des Herstellers entnehmen.

Sehr wichtig ist außerdem die Art der Grube, da diese unbedingt die Form einer Parabel haben, also in einer geschwungenen Linie nach unten gehen muss. Nur so wird einerseits die richtige Stabilität gewährleistet, andererseits aber auch in der Mitte des Sprungtuchs für die notwendige Tiefe gesorgt. Sicherlich fragst Du Dich nun, wie tief Du ein solches Inground-Trampolin beim Einbau in den Boden nun eigentlich in der Erde versenken musst.

Bitte beachte hierzu ebenfalls die Herstellerangaben – denn je größer das Trampolin, je elastischer das Sprungtuch und je mehr Gesamtgewicht darauf lasten wird, desto tiefer muss auch das Loch gegraben werden. Fehlt hierzu eine konkrete Anweisung, sollte man vorsichtshalber versuchen, auf eine Tiefe von etwa 75 cm zu kommen, um in jedem Fall auf der sicheren Seite zu sein.

 

Gibt es bei dem Einbau von einem In-Ground-Trampolin noch irgendetwas Besonderes zu beachten?

Da das Trampolin an sich von zwei Personen innerhalb kürzester Zeit aufgebaut werden kann, ist es theoretisch im Nu versenkbar, sobald die Grube fertiggestellt ist. Aber sei nicht zu voreilig – vorab gilt es nämlich bezüglich der Beschaffenheit des Bodens noch einige Punkte zu prüfen.

Benötige ich eventuelle eine Drainage?

Zum Beispiel solltest Du nach dem Graben einige Tage vergehen lassen und beobachten, ob sich in dem Loch Wasser sammelt oder nicht. Falls auch bei vermehrtem Regen kein Wasser zurückbleibt, brauchst Du Dir keine weiteren Gedanken zu machen. Stellst Du dabei allerdings fest, dass sich Grundwasser in der Grube sammelt, hast Du zwei Möglichkeiten.

Die günstige Lösung ist, mit der Erde, die Du bereits ausgehoben hast, den Bereich um das Trampolin herum noch einmal um 10 bis 20 cm zu erhöhen. Die aufwändigere und kostenintensivere Variante ist die Ergänzung um eine Drainage. Dies ist allerdings in den seltensten Fällen wirklich notwendig.

Ist der Erdboden auf meinem Grundstück fest und stabil genug?

Ebenfalls prüfen solltest Du, ob die vorhandene Erdmasse nicht zu locker ist und dem Sprunggerät genug Halt gibt. Falls nicht, solltest Du über eine zusätzliche Bodenverankerung mit speziellen Haken nachdenken, um das Trampolin damit am Boden zu befestigen beziehungsweise im Boden zu verankern.

Für zusätzliche Stabilität kann, wie bereits erwähnt, auch ein Einbaurahmen sorgen, der üblicherweise aus Metall gefertigt ist und es rundherum begrenzt. In diesem Fall muss man zunächst den Rahmen in der Erde eingraben, in welchen dann wiederum das Gartentrampolin eingesetzt wird.

 

Welche Vorteile hat ein Bodentrampolin gegenüber einem herkömmlichen?

Wer sich selbst bereits Besitzer von einem Bodentrampolin oder ebenerdigen-Trampolin nennen darf, wird fast ausschließlich über positive Erfahrungen berichten.

Die Vorteile liegen dabei eindeutig auf der Hand:

  • Dadurch, dass es fast komplett im Boden verschwindet, sieht es um einiges schöner aus als sein langbeiniges Pendant auf Standfüßen.
  • Das Verletzungsrisiko ist verschwindend gering, da keine Stürze aus großer Höhe oder auf das beziehungsweise von dem Rahmengestell herab passieren können.
  • Die Verwendung von einem Sicherheitsnetz ist deshalb keine Pflicht.
  • Es kann nicht weg- oder umgeweht werden.
  • Weitere Zubehörteile wie Leiter und Bodenhaken sind definitiv nicht notwendig.
  • Wer allerdings eine dazu gehörige Abdeckplane benutzt, hat nach dem Auf- und Einbau so gut wie keine Arbeit mehr mit dem Trampolin.
  • Es kann zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung, also ganzjährig durchgehend im Garten verbleiben.

Es lohnt sich also durchaus, bei der Erstinstallation etwas mehr Aufwand zu betreiben, weil man sein Sprunggerät danach jahre- oder sogar jahrzehntelang einfach nur genießen kann.

Und wenn ich mir erst ein Trampolin zum Eingraben im Boden kaufen möchte?

Falls Du gerade Ausschau nach dem passenden Bodentrampolin oder In-Ground-Trampolin hältst, möchtest Du dieses bestimmt so günstig wie möglich kaufen. Damit Du allerdings nach dem Erwerb desselbigen keine Enttäuschung erlebst, sondern möglichst lange Freude an Deinem neuen Sprunggerät für den Garten hast, solltest Du nicht ausschließlich auf den Preis achten.

Was zählt, ist letzten Endes das richtige Verhältnis von Kosten zu Qualität. Deshalb bist Du generell im mittleren Preissegment gut aufgehoben. Wenn Du Dir dann auch noch im Klaren darüber bist, über welche Features Dein zukünftiges Bodentrampolin unbedingt verfügen soll und worauf Du definitiv verzichten kannst, wirst Du bei einem Preisvergleich der relevanten Modelle schnell zu einem Ergebnis kommen.

Um das aktuell günstigste Angebot ausfindig zu machen, ist es abschließend auf jeden Fall sinnvoll, die Preise Deines Favoriten sowohl im stationären Fachhandel, als auch in diversen Online-Shops zu prüfen.

 

Fehlkauf? Fehlanzeige!

Für welches bodengleiche Tramp Du Dich am Ende auch entscheidest – so oder so werden Du und Deine Familie sicherlich viel Freude an diesem top-modernen Sprunggerät haben. Und sollte doch mal etwas kaputtgehen, kannst Du Dir einfach ein entsprechendes Ersatzteil besorgen, um das Trampolin wieder einsatzbereit zu machen.

Ein Austausch oder eine kleinere Reparatur sind nämlich normalerweise auch problemlos ohne fachmännische Hilfe möglich. Damit sollten nun auch die letzten Zweifel beseitigt sein. Also, besorg Dir endlich ein Inground-Trampolin und mach Deinen Garten zu Deinem ganz persönlichen Sprung-Eldorado!