Trampolinspringen ist für Kinder das Größte. Nicht umsonst sieht man die beliebten Sprunggeräte mittlerweile in nahezu jedem zweiten privaten Garten stehen. Aber auch an vielen öffentlichen Orten wie zum Beispiel an Spielplätzen werden immer öfter Kindertrampoline installiert. Zudem gibt es inzwischen in nahezu jeder größeren Stadt ganze Hallen, die mit Springutensilien in allen erdenklichen Variationen gefüllt sind.

Welches Kindertrampolin nun eher für den Einsatz zuhause gedacht ist und welche Modelle es sonst noch so gibt, über welche Eigenschaften die einzelnen Varianten verfügen und welches Trampolin nun tatsächlich für welches Kind geeignet ist – darüber kannst Du Dir mithilfe unseres nachfolgenden Beitrags einen kleinen Überblick verschaffen.

 

Was genau versteht man unter einem Kindertrampolin?

Trampoline für Kinder gibt es viele. Die erkennbaren Unterschiede liegen dabei vor allem in der Größe sowie der zusätzlichen Ausstattung. Während so manches Trampolin speziell für den Gebrauch im Kinderzimmer konzipiert ist, gibt es sie genauso auch für draußen beziehungsweise für den Garten.

Darüber hinaus sind ebenso Varianten erhältlich, die noch nicht so bekannt und deshalb bisher auch weniger verbreitet sind. Ein gutes Beispiel dafür ist das sogenannte Wassertrampolin, das als aufblasbare Badeinsel und schwimmendes Trampolin zugleich bei Kindern aller Altersgruppen immer beliebter wird. Luftmatratze und Schwimmring waren gestern – mit dem luftgefüllten Kindertrampolin für den Einsatz im Schwimmbad oder am Badesee lässt sich Spaß haben und relaxen einwandfrei miteinander verbinden.

Abgesehen davon ist zum Beispiel auch noch ein sogenanntes Hüpfpolster erhältlich, das eher an eine zusammengeklappte Matratze als an ein herkömmliches Trampolin erinnert. Vorteilhaft ist eine solche Hüpfmatratze vor allem dann, wenn man das Sportgerät bei Nichtgebrauch im Kinderzimmer einfach und schnell unter dem Bett verstauen möchte. Das Verletzungsrisiko ist gering und der Bezug kann einfach abgenommen und gewaschen werden. Zwischendurch dient das Hüpfpolster als Liegefläche oder Spielwiese.

Mit dem Trampolin, das beim Kinderturnen Verwendung findet, hat ein richtiges Kindertrampolin im Übrigen überhaupt nichts zu tun. Dabei handelt es sich in der Regel nämlich um ein herkömmliches Mini-Trampolin, auch Mini-Tramp genannt, das nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene geeignet ist. Dieses ist normalerweise quadratisch, an jeweils zwei Ecken stufenlos in der Höhe verstellbar und verfügt über einen gut gepolsterten Randschutz. Somit kann es im Bereich Bodenturnen zum Einstudieren bestimmter Figuren genutzt oder beim Geräteturnen als Hilfestellung für den Aufsprung eingesetzt werden. Aufgrund der zu hohen Verletzungsgefahr erfolgt die Verwendung dabei niemals ohne Aufsicht, Anleitung und Hilfestellung.

Ein richtiges Kindertrampolin hat dagegen keinerlei sportlichen Zweck. Es dient im Endeffekt lediglich dazu, ohne große Regelvorgaben darauf herumzuspringen und sich auszutoben. Dabei zählt nur eins: Spaß haben! Und egal wie groß das Trampolin nun ist und unabhängig davon, wo es steht – für gute Laune sorgt es in jedem Fall!

 

Ein kleines Trampolin für Babys und Kleinkinder von 1 bis 2 Jahren

Sobald ein Kind laufen kann, was durchschnittlich in einem Alter von einem Jahr plus minus ein paar Monate passiert, gibt es meistens kein Halten mehr. Alles wird entdeckt und ausprobiert. Mit dem Springen klappt es in der Regel erst ein wenig später, da solche Bewegungen wie Knie beugen und sich selbst vom Boden abstoßen, ebenfalls erst nach und nach erlernt werden müssen.

Zudem fehlt Einjährigen zunächst noch die nötige Koordination und der Gleichgewichtssinn. Mit einer entsprechenden Halterung wird aber auch bereits den Kleinsten das Trampolinspringen ermöglicht. Und zwar handelt es sich hierbei um eine mittig angebrachte Stange, an deren Seiten jeweils rechts und links ein Griff befestigt ist, wobei es auch bogenförmige Haltestangen gibt. Auf einem solchen Trampolin mit Griff ist das Halten des Gleichgewichts dann selbst für kleine Kinder kein Problem.

Was gerade bei einem Kindertrampolin für die Allerkleinsten unabdingbar ist, sind eine qualitativ hochwertige und sinnvolle Bauweise sowie ein achtsamer Umgang mit dem selbigen. Die Sprungmatte sollte dabei auf jeden Fall weich gepolstert und die Standfüße müssen mit Gummiüberzügen versehen sein.

Außerdem darf ein solches Kleinkind-Tramp natürlich nicht sehr hoch sein. Durch Erfüllung all dieser Punkte wird zum einen bestmögliche Sicherheit gewährleistet und zum anderen für ausreichend Stabilität gesorgt. Das Trampolin für Kleinkinder wird zwar meist drinnen verwendet, kann aber zeitweise, je nach Material, auch in sicherer Umgebung im Garten aufgestellt werden.

 

Das Mini-Trampolin für Kinder ab 2 bis 3 Jahre

Bei der nächst größeren Variante, das ausschließlich für etwas größere Kleinkinder geeignet ist, handelt es sich um ein kleines Kindertrampolin, das zwar mit keiner Halte-Stange, dafür aber mit einem Netz versehen ist. Dieses ist an mehreren langen Stangen befestigt und an eben diesen rund um die Sprungfläche gespannt, sodass für das Kind keinerlei Gefahr besteht, heraus- beziehungsweise herunterzufallen. Der Einstieg erfolgt dabei über eine Seitenwand des Netzes, die über einen von oben nach unten verlaufenden Verschluss geöffnet werden kann.

Gegenüber dem Mini-Trampolin für jüngere Kleinkinder, das vorwiegend im Indoor-Bereich, also im Kinderzimmer, aufgestellt wird, sieht man das Trampolin für zwei- bis dreijährige Kinder auch des Öfteren im Garten stehen. Ein Grund hierfür ist sicherlich, dass nicht jeder drinnen über so viel Platz verfügt, dass es innen über längere Zeit aufgebaut stehen bleiben kann.

Bezüglich des Sicherheitsaspektes gelten bei dem Trampolin für das Kleinkind ähnlich strenge Maßstäbe wie für das Baby. Neben einer stabilen und soliden Konstruktion sollte es am Rand und um die Stangen herum gut gepolstert sowie trotz Sicherheitsnetz ebenfalls nicht allzu hoch sein.

 

Das Gartentrampolin für Kinder ab 3 Jahren

Nun kommen wir zu der Art von Kindertrampolin, das definitiv nur für den Outdoor-Bereich konzipiert ist. Die Rede ist von dem allseits bekannten Gartentrampolin, welches aufgrund seiner Größe schlichtweg nicht mehr als Zimmertrampolin genutzt werden kann. In der Regel wird ein es erst für Kinder ab 5 oder 6 Jahren empfohlen.

Es gibt davon allerdings auch Modelle, die bereits für Dreijährige zugelassen sind. Entscheidend sind dabei grundsätzlich immer Faktoren wie die Größe, die Höhe und die Ausstattung mit den verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen. Zudem ist natürlich auch das Gewicht des Nutzers ausschlaggebend für den Einsatz des Sprunggeräts.

Die vom Hersteller in Kilogramm angegebene maximale Belastung ist unbedingt zu beachten. So kann ein Garten-Trampolin zum Beispiel auch für Erwachsene beziehungsweise 2 Kinder oder mehr gedacht sein. Entsprechend ist nämlich dann der Widerstand ausgelegt.

Ein kleines Kindertrampolin hat im Vergleich zu einer Erwachsenen-Variante logischerweise eine weniger starke Federung sowie ein Sprungtuch mit mehr Elastizität. Nur so können auch Personen mit geringem Gewicht beim Springen eine angemessene Höhe erreichen. Ansonsten wäre der Widerstand zu groß und das Hüpfen viel zu anstrengend.

 

Wie sieht ein Kindertrampolin für den Garten im Normalfall aus?

Die meisten Gartentrampoline für Kinder, die man typischerweise in vielen deutschen Vorgärten zu sehen bekommt, verfügen über eine runde Form sowie eine mittlere Größe. Es sind allerdings auch Modelle erhältlich, die beispielsweise sechs-, acht- oder rechteckig sind.

Die Ausstattung ist dabei in vielen Fällen recht ähnlich: Ein solches Kindermodell sollte immer mit einem Netz versehen sein – selbst dann, wenn es eher klein ist. Je nach Höhe kann übrigens auch eine Leiter hilfreich sein, die vom Boden zur Einstieg-Stelle am Sicherheitsnetz führt. Darüber hinaus gehört bei manchem Sprunggerät ebenso eine Abdeckung zum Lieferumfang, sodass dieses auch bei schlechtem Wetter schadenfrei draußen stehen bleiben kann.

 

Die moderne Luxus-Variante: Das Bodentrampolin für zuhause

Beim Thema Kinder-Trampolin für zuhause, das im Außenbereich eingesetzt wird, zeichnet sich im Übrigen seit einiger Zeit ein neuer Trend ab. Und zwar gibt es seit ein paar Jahren auch für Privatpersonen die Möglichkeit, ein sogenanntes Boden-Trampolin zu erwerben, das je nach Modell sowohl für Kinder als auch für Erwachsene verwendet werden kann.

Ein derartiges Bodentrampolin – auch Inground-Trampolin genannt – wird ein Stück weit in der Erde versenkt und dort fest installiert, sodass es sich dauerhaft auf gleicher Ebene mit der Umgebung befindet. Die großen Vorteile dieser Art von Installation sind zum einen, dass es platzsparend und in optischer Hinsicht sehr vorteilhaft untergebracht ist.

Zum anderen ist hier natürlich größtmögliche Sicherheit gegeben, weil keine Stürze aus großer Höhe passieren können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich in der direkten Umgebung des Bodentrampolins keine gefährlichen Gegenstände, Mauern oder ähnliches befinden und der Rand vorschriftsmäßig gepolstert beziehungsweise abgedeckt ist.

 

Aber welches Kindertrampolin ist nun genau für MEIN Kind geeignet?

Sicherlich hast Du nun bereits einen ganz guten Eindruck davon bekommen, welches Trampolin in erster Linie für Kinder gedacht ist und was Du Dir darunter in etwa vorzustellen hast. Dennoch wird sich der ein oder andere von Euch jetzt vielleicht doch noch ein paar der folgenden Fragen stellen:

Ab welchem Alter ist welches Modell tatsächlich sinnvoll?

Ganz egal, wie alt Dein Kind ist und welches Kindertrampolin Du ins Auge gefasst hast: Die Altersangaben des Herstellers sind immer genauestens zu beachten. Nur so kannst Du sichergehen, dass das Verletzungsrisiko so gering wie möglich gehalten wird, Dein Kind weder über-, noch unterfordert ist und auch tatsächlich viel Freude beim Springen hat. Außerdem wird auf diese Weise gewährleistet, dass das Trampolin nicht bereits nach kurzer Zeit kaputtgeht. 

Ab wann kann dann ein Baby beziehungsweise Kleinkind mit dem Trampolinspringen beginnen?

Beim allerersten Kindertrampolin, das sogar schon für Einjährige angeboten wird, darfst Du bezüglich des Alters keinesfalls ausschließlich nach der Herstellerangabe gehen. Du selbst kennst Dein Kind am besten und weißt genau, wozu es in der Lage ist und woran es Spaß hat.

So gibt es zum Beispiel stark bewegungsorientierte Kinder, die vielleicht schon mit neun Monaten einigermaßen sicher stehen und laufen können. Andere dagegen brauchen für diesen Entwicklungsschritt etwas länger und lernen erst mit 1 1/4 oder 1 1/2 Jahren richtig zu gehen. Solltest Du also merken, dass Dein Kind noch nicht so weit ist, stelle das Kindertrampolin zunächst außer Reichweite und biete es ihm ohne Zwang zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an.

 

Kann man mit einem Tramp für drinnen überhaupt irgendetwas falsch machen?

Wer auf ein qualitativ hochwertiges Produkt setzt, das für die vorgesehene Altersgruppe geeignet ist, kann seinen Nachwuchs im Kinderzimmer sorgenfrei Trampolin toben lassen. Allerdings sollten die Eltern stets ein Auge auf das Treiben am Kindertrampolin haben – selbst dann, wenn die Kinder nicht mehr so klein sind.

Denn auch bei gut gesicherten Sprunggeräten sind Unfälle möglich. Abgesehen von Stürzen auf den Boden können Kinder innen im Haus auch gegen Gegenstände oder Möbel fallen. Deshalb sollte es immer möglichst mitten im Raum, weit weg von allen harten und spitzen Dingen platziert werden.

Idealerweise ist außen herum ein Teppich oder eine andere dämpfende Unterlage verlegt, mit der man Verletzungen zusätzlich vorbeugen kann. Zudem sollten folgende Regeln beachten werden: Auf das Trampolin wird kein Spielzeug mitgenommen, es springen niemals mehrere Kinder zur gleichen Zeit und die Schuhe werden nach Möglichkeit ausgezogen.

 

Welches Indoor- oder Outdoor-Modelle sind für Kleinkinder zu empfehlen?

Suchst Du konkret nach einem Trampolin für Kleinkinder ab circa drei Jahren, welches Du sowohl innen im Haus als auch draußen im Garten verwenden kannst, solltest Du auf jeden Fall ein Kindertrampolin mit Netz kaufen. Von Vorteil ist natürlich, wenn sich Dein Kind größtenteils an der frischen Luft bewegt und das Hüpf-Equipment nur dann drinnen aufgestellt wird, wenn das Wetter es nicht anders zulässt.

Nach Möglichkeit sollte das Netz allerdings auch im Innenbereich nicht abgenommen werden. Gerade in diesem Alter ist es auf jeden Fall besser, wenn das Trampolin bereits rundherum mit einem Sicherheitsnetz gesichert ist. Dreijährige verfügen häufig über einen starken Bewegungsdrang, können aber Gefahren selbst noch nicht abschätzen.

Sind dagegen die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, kann die Aufsichtsperson sich auch mit anderen Sachen beschäftigen und muss nicht ununterbrochen direkt neben dem springen Kind stehen. Wichtig ist übrigens auch das Material, aus dem das Kindertrampolin gefertigt ist. Einerseits sollte es bei eventuellen Stürzen die Haut schonen, andererseits aber auch UV-beständig sein und Wasser oder Feuchtigkeit gegebenenfalls abfließen lassen.

 

Worauf sollte ich beim Kauf sonst noch achten?

Wenn Du nun fest entschlossen bist, ein Kindertrampolin zu kaufen, möchtest Du sicherlich nicht mehr Geld ausgeben, als unbedingt notwendig. Falls Du bereits ein Modell ausgewählt hast, das in Frage kommen würde, suchst Du am besten online nach dem besten Preis. Dort kannst Du Dein Wunschobjekt, vor allem im Vergleich zu den Angeboten im stationären Handel, meistens relativ günstig kaufen.

Bist Du allerdings noch immer nicht sicher, welches Produkt das richtige für Deine Zwecke ist, solltest Du Dich zunächst noch einmal im Detail über die Möglichkeiten informieren. Sehr empfehlenswert ist zum Beispiel, sich einen Bericht zum Test von verschiedenen Trampolin-Modellen für Kinder beziehungsweise Kleinkinder durchzulesen, bei dem normalerweise auch immer ein oder mehrere Testsieger gekürt werden.

Für derartige Beiträge werden die Produkte meist in verschiedenster Hinsicht auf Herz und Nieren getestet und genauestens unter die Lupe genommen. Und sogar Kaufempfehlungen mit aktuellen Preisen und Bezugsquellen werden häufig genannt.

 

Gibt es eine Ausführung mit Netz die vergleichsweise günstig, aber trotzdem gut ist?

Ein Kindertrampolin mit Sicherheitsnetz und einem Durchmesser von 140 cm, das sehr häufig gekauft und auch empfohlen wird, ist das von der Marke Hudora. Es liegt preislich im unteren mittleren Bereich und überzeugt durch seine vergleichsweise herausragende Qualität.

Das Eudora-Trampolin für Kinder verfügt über eine Sprungkraft, die kindgerecht reguliert ist, und ist aus einem wetterbeständigen, stabilen und somit überaus langlebigen Material gefertigt. Somit kann es im Innen- wie Außenbereich eingesetzt werden. Selbstverständlich verfügt es über sämtliche Sicherheitsmerkmale und ist bis zu einem Körpergewicht von maximal 35 kg zugelassen. Auch in nahezu jedem Test hat dieses Kindertrampolin mit Netz bisher überdurchschnittlich gut abgeschnitten.

 

Ein Spielzeug mit unendlichem Spaßfaktor.

Für alle, die immer noch Zweifel haben, ob die Anschaffung tatsächlich eine gute Entscheidung ist, zu guter Letzt noch ein entscheidender Hinweis. Das Springen auf dem Trampolin ist für Kinder wie auch Kleinkinder sogar gesund!

Durch das Hüpfen werden zum einen der Gleichgewichtssinn und die Motorik gefördert. Zum anderen wird die kindliche Muskulatur gestärkt und trainiert. Außerdem werden obendrein auch der Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Somit ist ein Trampolin sogar schon für Kleinkinder ein geeignetes Mittel zur aktiven Förderung der Gesundheit.

Dank all dieser schlagkräftigen Argumente sollte nun auch die letzten Eltern davon überzeugt sein, dass der Kauf von einem Kindertrampolin am Ende nur lohnenswert sein kann. Wer auf Nummer sichergehen will, besorgt am besten gleich ein Trampolin, auf dem mehrere Personen zugelassen sind. So können Freunde und Geschwister, Nachbarn und Verwandte oder vielleicht sogar Mama und Papa bei Bedarf auch mal mitspringen. 😉